Als der Washingtoner Flottenvertrag von 1922 den Bau von Schlachtschiffen effektiv verbot, konzentrierte sich der Wettbewerb zwischen den großen Marinen auf die nächstmächtigste Kategorie, die schweren Kreuzer, die auf 10.000 Tonnen Verdrängung begrenzt waren, und 8-Zoll-Geschütze. Italien folgte diesem Trend, der erste Entwurf für die TRIENT und TRIEST wurde 1924 bestellt.
Dies waren die schnellsten der Treaty-Kreuzer der ersten Generation, aber sehr leicht gepanzert. Die nachfolgende Zara-Klasse von vier Schiffen war langsamer, aber besser geschützt. Bevor jedoch das letzte Schiff dieser Klasse (POLA) fertiggestellt war, gab es mit der BOZEN eine Rückkehr zum früheren schnellen, leicht geschützten Konzept, obwohl dieses Schiff auch Aspekte des Zara-Designs enthielt.
Der politische Hintergrund, die Designgeschichte und die technischen Besonderheiten dieser Klassen werden in diesem Band ausführlich behandelt. Sie waren wichtige Schiffe, die schrittweise verbessert wurden, so dass keine zwei identisch waren, und insbesondere für Modellbauer sind die Variationen im Aussehen der Schiffe, sowohl anhand von Beschreibungen und Illustrationen von Interesse.
Als Haupteinheiten der italienischen Flotte waren sie aktiver als die meisten anderen während des Krieges und ihre Karrieren sind ausführlich beschrieben, einschließlich der erlittenen Schäden. Tragischerweise wurden sie alle versenkt und die vollständigen Umstände jedes Verlustes werden untersucht.
Wie es sich für eine Technikgeschichte gehört, ist das Buch gründlich mit Schiffs- und Bewaffnungsplänen, Detailzeichnungen und Farbtarnschemata sowie einer herausragenden Sammlung von Fotografien illustriert. Übersetzt aus der gleichen Serie, aus der auch die sehr erfolgreichen italienischen Schlachtschiffe hervorgingen, ist dieser Band ein passender Begleiter.
Italian Heavy Cruisers. From Trento to Bolzano
56,00 €
When the Washington Naval Treaty of 1922 effectively banned the building of battleships, competition between the major navies concentrated on the next most powerful category, heavy cruisers limited to 10,000 tons displacement and 8-inch guns. Italy followed this trend, the first design for what became Trento and Trieste being ordered in 1924. These were the fastest of the first generation Treaty cruisers but were very lightly armoured, and the succeeding Zara class of four ships were slower but better protected. However, before the final ship of this class (Pola) had been completed, there was a return to the earlier fast, lightly protected concept with the Bolzano, although this ship also incorporated aspects of the Zara design.
The political background, design history and technical features of these classes are covered in great depth in this volume. They were important ships, subject to incremental improvement so no two were identical, and modelmakers in particular will appreciate the space devoted to the variations in appearance, using both description and illustration.
As major units of the Italian battlefleet, they were more active than most during the war and their careers are fully detailed, including analyses of damage suffered. Tragically, they were all sunk and the full circumstances of each loss is explored.
As befits a technical history, the book is thoroughly illustrated with ship and armament plans, detail drawings and colour camouflage schemes, as well as an outstanding collection of photographs. Translated from the same series that produced the highly successful Italian Battleships, this volume is a fitting companion.
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