Dieses Buch behandelt ein Thema, das in Deutschland kaum bekannt ist: Der Kampf um Nordamerika ab 1754 leitete den Siebenjährigen Krieg in Europa ein, begründete Großbritanniens Großmachtstatus und wenige Jahrzehnte später die Geburt einer Nation, die als Vereinigte Staaten von Amerika eine Supermacht werden sollte.
Faszinierend sind dabei die tiefen Einblicke, die der Autor in die damalige Kriegführung gibt, die sich nicht zuletzt durch die Beteiligung indigener Stämme vom europäischen Kriegschauplatz sehr stark unterschied.
Mit den geringschätzigen Worten ‚ein paar Morgen Schnee‘ kommentierte Voltaire sarkastisch den Kampf um Kanada, der als Franzosen- und Indianerkrieg in die Geschichte eingehen sollte und dessen Auslöser die britische und französische Rivalität um die Vorherrschaft in Nordamerika war.
Der französische Aufklärer verkannte dabei nicht nur die tiefer liegenden Ursachen, sondern auch die Dimensionen und Bedeutung des Konfliktes. Wie so oft in der Geschichte neigte auch dieser große Denker hier zur ‚Problemschrumpfung‘ in seiner Erklärung für ein kostspieliges Rennen zweier Großmächte. Denn Kanada, jene paar Morgen aus Eis und Schnee, war eher Anlass als Ursache des ersten ‚Weltkrieges‘, der Großbritannien zu seiner späteren Vormachtstellung verhelfen würde und gleichzeitig, wenn auch mit Verzögerung, zur Geburt einer neuen Nation beitrug, nämlich den Vereinigten Staaten von Amerika.
Für einige Morgen Eis und Schnee – Großbritanniens Kampf um Nordamerika 1754-1763
34,00 €
This book deals with a topic that is hardly known in Germany: the struggle for North America from 1754 initiated the Seven Years‘ War in Europe, established Britain’s great power status and, a few decades later, the birth of a nation that would become a superpower as the United States of America.
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